Mittwoch, 10. Oktober 2012

eine Antwort auf alles, was auch immer alles sein mag.

Wieso sind wir so, wie wir sind?
So machtlos gegenüber uns selbst. Wir versprechen uns viel und halten nichts. In Wirklichkeit wird nur ein Bruchteil von alledem wahr. 
~

Warum kämpfen wir nicht? 
Warum machen wir nicht all das, wozu wir Lust haben? 
Wieso halte ich mich an sinnlose Gesetze und wieso bin ich ein Teil von dem, was ich verabscheue? 
Warum sind wir alle ein Teil der Gesellschaft, die es zu vernichten gilt? 
Können wir nicht alle rebellische Krieger im Kampf gegen das scheinbar Gute sein?

So viele Fragen, die alle mit ein und der selben Tatsache beantwortet werden könne. 
Doch keiner spricht.

Wieso verdrängen wir Gefühle und wofür respektieren wir Personen, mit denen wir lieber nichts zu tun haben wollen und die es verdient hätten unsere geballte Verachtung und unseren Hass zu spüren?
Es gibt so viele dumme Menschen, die sich für etwas besseres halten, nur weil niemand ihnen die Meinung sagt.
Es ist zum verrückt werden. Wieso schaffen gehasste Leute es überhaupt so weit? Wo ist unsere Meinung geblieben? Hat sie jemand gesehen? Nein, sie ist fortgelaufen, hält es nicht mehr mit uns allen aus.
Es gibt viele Menschen die ich verachte. Und auch gibt es viele Menschen in meinem Bekanntenkreis, die Dinge tun, die mir nicht gefallen und die Schaden anrichten.

Am liebsten würde ich jedem einzelnen Menschen meine Meinung förmlich an den Kopf klatschen. Egal ob es nun Lob oder Kritik ist.
Das Ding ist einfach, dass sich niemand dafür interessiert. Oder zumindest glauben wir das. Geht ihr zu jemanden hin und sagt ihm ''Hey, du siehst heute aber gut aus'', oder ''Du, ich mag deine neue Frisur nicht.'' Nein, das macht doch kaum einer. 
Ich kenne auch Menschen, die das einfach machen. Ich selbst empfinde so etwas auch als unangebracht. Meiner Meinung nach raubt man damit den Menschen Selbstvertrauen, wenn man ihnen sagt, dass sie nicht gut aussehen.
Es ist gemein und wird gerne auch als dreist abgestempelt. Aber was soll man nun mal machen? Entweder sagt man etwas, oder man lässt es eben bleiben, aber man fährt mit beiden Gleisen nicht wirklich gut. 

Hätte ich nicht diese Denkweise, die mir zeigt, dass ich irgendwo auch etwas besonderes bin und niemand anders sein möchte, dann würde ich schon längst nicht mehr leben wollen.
Irgendwo zwischen meinem flehenden Blick und meinem Selbsthass, sehe ich noch Hoffnung.
Theoretisch leben wir alle noch so unendlich lange, lange genug um unser Leben in den Griff zu bekommen. Lange genug, um so auszusehen, wie wir schon immer sein wollten.

Wir werden alle keine Wunder vollbringen und wir werden alle nicht reich und berühmt, aber zumindest werden wir dafür sorgen können, dass wir irgendwann ende achtzig mit einem Lächeln im Gesicht tot im gemütlichen Bett gefunden werden.
Und auf dem Grabstein wird dann nicht stehen, bis wann man gelebt hat. NEIN Dort wird dann nach dem Bindestrich ein Unendlichkeitszeichen stehen, weil man in den Herzen der anderen weiter leben wird, wenn man alles richtig gemacht hat.



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