Was mache ich falsch? Wo liegt der Fehler? Ist es Schicksal? Wie werde ich in drei Jahren aussehen? Wie sieht meine Zukunft aus? Was kann ich tun, um endlich glücklich zu werden? Ist es besser zu sterben? Lohnt es sich zu leben? Wieso bin ich so oft den Tränen nahe? Wieso mag mir nichts gelingen? Wieso fühle ich mich so lehr? Wieso bin ich allein? Wieso versteht mich keiner? Wieso hasst sie mich? Wieso kann ich nicht einfach gut sein? Wieso bin ich nicht hübsch? Wieso werden alle wunderschön, nur ich bleibe wie ich bin? Wieso bin ich fett? Wieso bin ich nicht wie die Masse?
In den letzen Tagen fällt mir alles viel schwerer wie sonst. Die Schule, das miteinander klarkommen, der Stress, die Hektik es wird mir alles zu viel. Am liebsten würde ich laut stopp schreien und alles um mich herum sollte einfrieren.
Leider funktioniert das nicht und man muss sich der Geschwindigkeit anpassen, da man hängen bleibt. Weil man sonst nicht mehr mitkommt, nichts mehr nachholen kann und alles irgendwann den Bach hinunter geht. Das ist nicht nur in der Schule so - nein das gilt auch für den Alltag.
Ich wünschte, es gäbe jemanden, der mir helfen könnte. Jemand der mir beibringt, wie schön das Leben ist, wenn man es nur aus einer gescheiten Perspektive betrachtet. Jemand der mir beibringt, mit Stress und Schwierigkeiten zurecht zu kommen und nicht gleich verzweifelt Tränen in den Augen zu haben.
Jemand der mir zeigt, dass man nicht weinen brauch und jemand der mit mir zufrieden ist.
Gibt es so jemanden?
Hin und wieder sehe ich ihn - den Jungen meiner Begierde. Der Junge der mit vor knapp ein paar Monaten nach dem Eislaufen ansprach. Der Junge der mein Herz im Sturm eroberte, der mir so viel Selbstvertrauen gab und mit dem ich nie wieder sprach.
Hin und wieder laufe ich morgens an der Haltestelle vorbei und sehe ihn. Meist sehe ich nur seinen Rücken, aber ich weiß dass er es ist. Nur selten, zu selten.
Ich kann ihn nicht ansprechen, es geht nicht. Ich kann es einfach nicht und werde es voraussichtlich auch nie können. Ich bin zu schüchtern, ja eigentlich schon zu ängstlich. Es gäbe so vieles, was dafür spräche, ihn einfach anzusprechen, aber ich kann es einfach nicht.
Zu groß ist die Angst vor einer Abfuhr. Wahrscheinlich ist es auch schon längst zu spät.
Die Schule ist seit Wochen das einzig schöne. Das einzige was mich ablenkt, was mir Spaß macht. Jetzt sitze ich hinten. Ganz hinten in der letzten Reihe am Fenster neben einem Mädchen, was mich in einem Durch ablenkt und zu textet.
Ich weiß, es mag gemein klingen, aber ich will dass sie geht. Ich will wieder neben meiner besten Freundin sitzen, mit der ich so perfekt arbeiten kann und mit der es erträglich ist. Ich will wieder in der ersten Reihe sitzen und gut mitarbeiten können.
Schon nach einem Tag merke ich, wie alles in sich zusammenbricht. Der Tag war einfach nur furchtbar, es war anstrengend und ich habe das Bedürfnis, morgen zu schwänzen. Das werde ich natürlich nicht tun, aber ich will morgen einfach nicht in die Schule. Ich weiß nicht mehr weiter. Kann nicht alles so bleiben, wie es war? Es war doch gut so.

Sag mir, was ich tun kann, damit du dich besser fühlst!♥
AntwortenLöschenZauber mich schlank und hübsch - damit wären all meine Probleme und Sorgen vergessen.
LöschenDanke für deine lieben Kommentare. ❤ Du hilfst mir sehr