Es gibt da einen Menschen den ich so sehr liebe, so sehr vergöttere und so sehr brauche, dass mir manchmal gar nicht auffällt, wie sehr weh er mir tut und wie sehr er mich betrügt, mit dem was er macht.
Ich würde immer alles für diesen Menschen geben und bin mir sicher, dass dieser Mensch das gleiche fühlt, auch wenn er es nicht so sehr zeigen kann.
Ich bin immer diejenige, die um Verzeihung bittet oder alles wieder in Ordnung bringt, wenn es mal nicht so läuft.
Ich bist diejenige die sich Hoffnungen macht, weil sich manchmal doch aus einem Wort oder einer Anmerkung mehr heraus fantasieren lässt, als derjenige meinte.
Ich bin dann aber auch diejenige, die bitter enttäuscht wird, wenn die Zuneigung grundsätzlich immer nur von mir aus kommt.
Trotzdem setz ich alles daran niemals aufzugeben, egal wie viel Kraft es auch kosten mag.
Es ist unglaublich schwer zu verstehen, dass es da diesen Menschen gibt, dem du nicht so viel bedeutest, wie er dir. Auf eine Entschuldigung braucht man nicht zu warten, weil der andere denkt er könnte sich alles erlauben, egal wie sehr er dem anderem damit weh tut. Klar ist man enttäuscht, aber trotzdem gibt man jedes Mal aufs neue dem anderen eine Chance.
Einzig und allein mit der Hoffnung, dass er sie dieses Mal nutzt, wenn er dies aber nicht tut,
fühlt man sich verletzt, unbegehrt, unwichtig.
Und was das wohl Schlimmste ist,
man verliert nach und nach immer mehr Stolz und Ehre.
Irgendwann kommt man dann an einen Punkt an dem man realisiert,
dass all das was man die letzten Jahre gab, nie zurück kommt und dann tut es einfach nur noch weh.
Bekanntlich sollte man ja spätestens dann anfangen nachzudenken ob es vielleicht nicht sinnvoller wäre einfach abzubrechen; zu leben anstatt vergebens zu lieben,
bevor es zu sehr weh tut,
aber im Grunde hoffen wir doch alle auf ein Wunder,
man hofft darauf das alles wieder gut wird.


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